Notfall

Bei Notfällen während unserer Praxisöffnungszeiten erreichen Sie uns unter 031 971 53 19. Wir bemühen uns Ihnen gleichentags einen Termin zu geben.

Brauchen Sie ausserhalb unserer Praxisöffnungszeiten zahnmedizinische Hilfe, erreichen Sie den zahnärztlichen Notfalldienst über die Telefonnummer 031 529 60 60 (zum Ortstarif). Dieser Notfalldienst wird vià SSO Bern organisiert.

Zahnunfall – Was ist zu tun?

Jeder Zahnunfall sollte sofort dem Zahnarzt gemeldet werden! Ob eine Behandlung dringend ist oder nicht, können wir meist bereits am Telefon entscheiden.
Für uns ist es wichtig, schon am Telefon folgendes zu erfahren:

  • Was ist geschehen? Wann? Wie? Wo?
  • Alter der Person?
  • Welche Zähne sind betroffen: Milch- oder bleibende Zähne, Front- oder Seitenzähne?
  • Verletzung von Weichteilen: Wangen, Nase, Lippen, Zunge, Zahnfleisch?
  • Schwindel, Erbrechen und/oder Verlust des Bewusstseins?

Trotz Unfall ist nichts zu sehen

Suchen Sie uns trotzdem auf um den Unfall zu dokumentieren. Obwohl man nichts sieht, kann z.B. die Zahnwurzel abgebrochen sein. Auch sind Folgeschäden erst nach Jahren möglich. Damit Spätfolgen des Unfalls gedeckt werden, ist der Unfall – auch wenn nichts zu sehen ist – unverzüglich der Versicherung zu melden.

Eine Ecke ist abgebrochen

Das abgebrochene Stück soll gesucht werden. Bei abgebrochener Zahnkrone gilt: Je mehr weg ist, umso dringender ist eine Behandlung innert kurzer Zeit. Die Bruchstücke sollen feucht und möglichst keimarm (z.B. in der Zahnrettungsbox „Dentosafe“ oder in einem Glas Milch) zur Zahnarztpraxis transportiert werden.

Zahnlockerung/verschobener Zahn

Am gelockerten/verschobenen Zahn soll nicht manipuliert werden. Suchen Sie uns rasch auf!

Herausgeschlagener Zahn

  • Suchen Sie den Zahn, denn er kann erfolgreich wieder eingesetzt werden.
  • Der Zahn darf nur an der Zahnkrone und nicht an der Zahnwurzel angefasst werden, da diese fast vollständig mit lebenden Zellen bedeckt ist.
  • Auch wenn der Zahn verschmutzt ist darf er auf keinen Fall gereinigt werden.
  • Am besten wird der Zahn zum Transport in ein spezielles Nährmedium gelegt, z.B. in die Zahnrettungsbox „Dentosafe“, welche in Drogerien und Apotheken gekauft werden kann. Schulen und Sportclubs sollten sinnvollerweise eine solche Box besitzen.
  • Der Zahn kann auch für kurze Zeit in steriler Kochsalzlösung oder in steriler Milch (UHT) gelagert werden.
  • Notfalls ist der Zahn zum Feuchthalten in Kunststoff-Folie einzuwickeln (z.B. Gefrierbeutel). Nicht geeignet ist Wasser! Der Zahn soll nicht in Papier eingewickelt werden!

Der Zahn ist nicht mehr zu sehen

Der Zahn kann herausgeschlagen sein oder aber er wurde in den Kiefer hineingeschlagen. Ein Röntgenbild gibt Aufschluss darüber, ob der Zahn im Kiefer steckt oder ausgeschlagen wurde.

Zahnunfall und Versicherung

Alle Zahnunfälle sind unverzüglich der Versicherung zu melden. Das volle Ausmass eines Zahnschadens zeigt sich oft erst nach Jahren. Die Behandlung kann sehr viel teurer zu stehen kommen als im Moment des Unfalls ersichtlich ist. Nur durch gut dokumentierte zahnärztliche Untersuchungen kann ein eventueller Folgeschaden auf den Unfall zurückgeführt werden. Und nur dann sind die Versicherungen verpflichtet die Kosten für die Behandlung zu übernehmen.

Kontakt

info(at)zahnarzt-spycher.ch

Telefon: 031 971 53 19